Prof. em. Dr. Wilhelm Kuchen
Lebenslauf
Geboren zu Aachen am 27.5.1926.
Dortselbst Besuch des Realgymnasiums. Abitur 1944.
Chemiestudium an der TH Aachen von 1946 - 1951.
Vordiplom 1948, Diplom 1951, Promotion zum Dr. rer. nat. 1952
bei R. Schwarz,
Thema: "Über organische Derivate der Kieselsäure
und die Etherspaltung durch SiCl4".
Ab 1950 Privatassistent von Prof. Dr.Dr h.c. Robert Schwarz, Direktor
des Instituts für Anorganische Chemie und Elektrochemie der
TH Aachen. Aufgabengebiet: Entwicklung thermisch belastbarer
Isolierstoffe auf der Basis von Kieselsäureestern für
die Elektrotechnik.
1954/55 DFG-Auslandsstipendium und Tätigkeit als Gastassistent
von Prof. H.J.Emeléus.
1955 Rückkehr an die TH Aachen und Tätigkeit als wissenschaftlicher
Assistent.
1957 Privatdozent nach Habilitation mit einer Arbeit über
"Beiträge zur Chemie der Organophosphorverbindungen"(
RWTH Aachen )
1960 Diätendozent ( RWTH Aachen )
1961 Gastdozent an der Universität Bonn
1964 außerplanmäßiger Professor ( RWTH Aachen )
1965 Berufung zum ordentlichen Professor für das Fach "Anorganisch
Chemie" und zum Direktor des Instituts für Anorganische
Chemie an der Universität Düsseldorf.
1965-68 Gastprofessor ( RWTH Aachen )
1991 Emeritierung.
Akademische Ämter
TH Aachen:
1962 - 1964 Mitglied des Senats,
Mitglied im Finanz - und Verfassungsausschuß
Universität Düsseldorf:
1975 Mitglied des Senats
1976 - 1977 Dekan der Mathematisch - Naturwissenschaftlichen Fakultät
1979 Wiederholte Wahl zum Prodekan.
Während der Tätigkeit in Düsseldorf Vorsitzender
bzw. Mitglied zahlreicher Kommissionen, die sich u.a. mit Planung,
Bau und Einrichtung der zu gründenden Institute für
Naturwissenschaften sowie der Etablierung einer Math. Naturwissenschaftlichen
Fakultät und der Einführung eines Math. - Naturwissenschaftlichen
Studiums befasst.
Arbeitsgebiete
1950 - 1954: Mit R. Schwarz (und z.T. mit F. Weigel) Arbeiten
über Kieselsäureester und Entwicklung von thermisch
belastbaren Isolierstoffen für die Elektrotechnik (Klasse F).
Diese Arbeiten, unterstützt durch die Fa. Siemens - Schuckert
A.G.Berlin und Erlangen, Werk Nürnberg, fümen zur Erteilung
von insgesamt 39 in- und ausländischen Patenten.
1954 - 1955: Mit H. J. Emeléus Arbeiten über
Halogensilane und daraus hergestellten Derivaten.
Ab 1955: Eigenständige wissenschaftliche Arbeiten
mit Diplomkandidaten,
Doktoranden und wissenschaftlichen Assistenten, hauptsächlich
über folgende Themengebiete:
1. Organophosphorverbindungen